15.09.13 10:34 Alter: 4 yrs
Kategorie: Jugendhilfe Pressemitteilungen, Top News
15.09.13

"Das Geschehene kann nicht ungeschehen gemacht werden"

- Sankt Vincenzstift und Jugendhilfe Marienhausen arbeiten ihre Geschichte auf - Studie „Heimerziehung im St. Vincenzstift und im Jugendheim Marienhausen 1945-1970" vorgestellt - „Moralischer Schwachsinn" als Einweisungsgrund


Rüdesheim/Aulhausen, den 15. September 2013.- Strenge, demütigende Strafen, körperliche Züchtigungen, sexualisierte Gewalt und Missbrauch waren Teil des Alltags, den zahlreiche Kinder und Jugendlichen in den Nachkriegsjahren im Sankt Vincenzstift Aulhausen und dem Jugendheim Marienhausen erleben mussten. Dieses erschütternde Ergebnis zeigt die Studie „Heimerziehung im St. Vincenzstift und im Jugendheim Marienhausen 1945-1970" der Ruhr-Universität Bochum, die heute im Sankt Vincenzstift vorgestellt wurde. Verfasser der Studie ist Dr. Bernhard Frings, der im Rahmen eines Projektes am Lehrstuhl für Kirchengeschichte von Prof. Dr. Wilhelm Damberg tätig war.

 

„Im Oktober 2009 fand im Wiesbadener Landtag der sogenannte runde Tisch Hessen statt. Damals wurden schwere Vorwürfe gegen das Sankt Vincenzstift und vor allem gegen seinen früheren Direktor Rudolf Müller erhoben", sagte Dr. Dr. Caspar Söling, Geschäftsführer der Sankt Vincenzstift gGmbH und Träger der heutigen Jugendhilfe Marienhausen anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse. „Mich machte das Gehörte betroffen und wütend. Und ich wusste, dass ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen konnte. Ich wollte es auch nicht." Das Sankt Vincenzstift beschloss mit Unterstützung seines Kuratoriums, dieses Thema auf zweifache Weise aufzuarbeiten. „Mir war es wichtig, dass wir uns als Stift persönlich um die Opfer kümmern und mir war es wichtig, dass eine unabhängige Institution die Geschichten des Sankt Vincenzstifts und der Jugendhilfe Marienhausen darstellt. Ich wollte den unabhängigen, objektiven und unbestechlichen Blick auf diese Schicksale und Sachverhalte, damit niemand mehr sie in Zweifel ziehen und die Augen davor verschließen kann."

 

2010 begann die Arbeit an der Studie, die unter Einbeziehung zahlreicher Quellen, Archive und Interviews mit 17 ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie externer Stellen erstellt wurde. Mit der Teilnahme an dieser Studie bekennt sich das Sankt Vincenzstift zu seiner Geschichte und seiner Schuld. „Uns ist es wichtig, dass diese Schicksale und ihre Hintergründe für die Öffentlichkeit und für die Fachwelt zweifelsfrei dokumentiert werden. Nur so können wir die bitter gewonnenen Erkenntnisse für die Gegenwart und Zukunft nutzen, damit so etwas nie wieder passiert. Die Ergebnisse, die die Studie zusammengetragen hat, übersteigen alles, was ich mir jemals vorgestellt habe", so Dr. Dr. Söling. „Wir können das Geschehene nicht ungeschehen machen. Die Wunden, die damals zugefügt wurden, bleiben. Als heute Verantwortliche können wir nur helfen, die Entzündungen zu lindern oder dafür Sorge zu tragen, dass die Narben sich nicht erneut entzünden. Ich entschuldige mich – auch im Namen des Kuratoriums - bei allen, die Leid in unseren Einrichtungen erfahren haben."

 

55 ehemalige Heimkinder berichten den Trägern von sexueller Gewalt

Die individuellen Kontakte, die das Sankt Vincenzstift und die Salesianer Don Boscos seit Oktober 2009 mit ehemaligen Heimkindern gehabt hätten, bestätigten die Inhalte der Studie. Im Sankt Vincenzstift hätten sich inzwischen über 40 ehemalige Heimkinder gemeldet. „Davon berichteten 15 von sexueller Gewalt in der Zeit von 1958 bis 1970. Überwiegend durch Direktor Müller, aber auch von einem Mitarbeiter, Schwestern und dem damaligen für das Vincenzstift tätigen Arzt. Weitere 15 aktuell noch im Vincenzstift lebende Personen haben im geschützten Rahmen von Seelsorgegesprächen und Biographiearbeit über sexuelle Übergriffe und Gewalt in dieser Zeit berichtet." 51 ehemalige Heimkinder der Jugendhilfe Marienhausen hätten sich bei den Salesianern Don Boscos, den damaligen Trägern, gemeldet. 25 berichteten von sexuellen Übergriffen und sexueller Gewalt.

 

„Das bedeutet, dass sich inzwischen in beiden Einrichtungen insgesamt 55 Personen allein wegen sexueller Übergriffe bis hin zu Vergewaltigungen gemeldet haben", nannte der Geschäftsführer die Zahlen.

 

Die Studie: Der historische und strukturelle Kontext

Dr. Bernhard Frings, der Verfasser der Studie, stellte deren Ergebnisse und den historischen und strukturellen Kontext da, in dem sich der Alltag in den beiden Einrichtungen bewegte. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 17 ehemalige Bewohner und Mitarbeiter beider Einrichtungen gezielt befragt. Diese Interviews trugen in besonderer Weise dazu bei, gerade den schriftlich oftmals nur wenig festgehaltenen Alltag in den Heimen und dessen Folgen für die Kinder und Jugendlichen zu erhellen. „Beide Einrichtungen knüpften an zum Teil seit dem Kaiserreich ausgeprägte personelle und konzeptionelle Strukturen an. Unter den Bewohnern des Sankt Vincenzstifts befanden sich – so ein zentraler Befund der Studie – nicht wenige Kinder und Jugendliche, die dort aus dem Bereich der Jugendfürsorge untergebracht worden waren. Grundlage der Einweisung war dabei eine zuvor von Amtsärzten und psychiatrischen Kliniken attestierte geistige Behinderung. Wesentlich für die ärztliche Sicht war hier des Öfteren weniger eine wirkliche Intelligenzminderung, sondern das Abweichen von den gesellschaftlichen Normen, sodass nach heutigen Maßstäben auch Fehlplatzierungen vorkamen." Als Einweisungsgrund fände sich in manchen Fällen auch die bezeichnende Diagnose „Moralischer Schwachsinn". Somit falle auch den damaligen Ämtern und Amtsärzten eine Mitverantwortung zu. „Nicht wenige der ehemaligen Heimbewohner des Sankt Vincenzstiftes müssen bis heute mit der Fehl-Diagnose einer geistigen Behinderung leben."

 

„Für die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im St. Vincenzstift waren die Dernbacher Schwestern maßgeblich. Insgesamt herrschte auf vielen Gruppen eine unter Schwestern wie weltlichen Kräften verbreitete Erziehungspraxis, die sich – wie in der damaligen Pädagogik verbreitet – eher an den Defiziten der Minderjährigen orientierte. Die auch innerhalb der deutschen Nachkriegsgesellschaft anerkannten Sekundärtugenden Ordnung, Reinlichkeit, Gehorsam und Arbeitsamkeit galten im Rahmen eines klösterlichen Erziehungsstils als die entscheidenden Kriterien einer erfolgreichen Erziehung. Auf den Haus-Alltag wirkte sich diese Sichtweise wie in anderen Einrichtungen auch durch große Strenge, zum Teil demütigende Strafen und körperliche Züchtigungen, durch eine als unzureichend empfundene Förderung auf den Gruppen sowie nicht selten harte eintönige Arbeit aus."

 

Ähnliches berichtete der Wissenschaftler über das Leben im Jugendheim Marienhausen: „Es gab einen strengen Ordnungsrahmen, der teilweise als militärischer Drill erinnert wurde, und häufige Strafen waren wichtige Komponenten des Heim- und Schul-Alltags. Ebenso blieben das mehrfach am Tag geforderte Stillschweigen und die engen Sexualvorstellungen der Salesianer Don Boscos in den Erinnerungen Ehemaliger haften."

 

Den Alltag erschwert hätten auch die unzureichenden finanziellen Mittel, Gruppengrößen von bis zu 40 Kindern, die in einem Schlafsaal schliefen, mit nicht selten einem dürftig abgetrennten Bereich des Betreuers. „Die konstatierten Auswüchse waren zwar bis zu einem gewissen Grad auch durch die Überforderung vieler Erziehender wegen der geforderten Gewährleistung der Betriebsabläufe unter schwierigen räumlichen und personellen Verhältnissen bedingt. Aber in ihrer Spitze spielten offenbar auch die besonders negative Sichtweise vieler Erziehender hinsichtlich der Bewohner und „Heimzöglinge" wie auch die besonderen Persönlichkeitsmerkmale einzelner Mitarbeiter eine entscheidende Rolle. Hinzu kam die extreme Abgeschlossenheit der Gruppen innerhalb des Anstalts- bzw. Heimkosmos wie auch insgesamt der Einrichtungen zur Außenwelt, die solche Handlungen begünstigt haben dürfte, sowie Formen von Sozial- und Binnenkontrolle, die die interne und externe Aufsicht erschwerten." Aus quellenkritischer Sicht sei es schwierig, ein ausgewogenes Gesamtbild beider Einrichtungen zu zeichnen. Insgesamt dokumentiere die Studie sowohl Misshandlungen, Demütigungen und sexualisierte Gewalt als auch die im historischen Kontext eingeordnete gute Betreuungsarbeit, die auch von Schwestern, Patres und Brüdern sowie weltlichen Mitarbeitern geleistet wurde.

 

Unentschuldbare Taten

„Die Studie zeigt uns, dass nicht alle Täter waren, zahlreiche positive Erinnerungen von Ehemaligen belegen uns das. Es gab viele Menschen, die ihren Betreuungsauftrag positiv wahrgenommen haben", betonte Dr. Dr. Caspar Söling. „Aber es gab da auch die dunkle Seite, die viel Leid verursacht hat." Diese Taten seien durch nichts zu entschuldigen, auch nicht durch die zweifellos vorhandenen schwierigen Rahmenbedingungen. „Diese Taten wurden möglich, weil Personen zu Objekten gemacht wurden. Weil Kleriker ihre Schandtaten als Gottes Strafe darstellten und damit die Opfer mundtot machten. Damit wollten sie über jeden Zweifel erhaben sein. Die Taten wurden möglich, auch weil Schwestern und Mitarbeiter in falscher Ehrfurcht schwiegen oder wegsahen statt aufzubegehren. Und sie wurden möglich, weil es den verantwortlichen Amtsträgern um das Ansehen der Priester und der Kirche ging, anstatt – der Bibel entsprechend - um Gerechtigkeit und die Würde der Opfer. All das zeigt: Wir haben es hier nicht nur mit dem Vergehen und Sündigen von einzelnen Personen zu tun, sondern auch mit struktureller Sünde und Schuld der Kirche."

 

Mit der Teilnahme an dieser Studie bekenne sich das Sankt Vincenzstift zu seiner Geschichte und seiner Schuld. „Uns war es wichtig, dass diese Schicksale und ihre Hintergründe für die Öffentlichkeit und für die Fachwelt zweifelsfrei dokumentiert werden. Nur so können wir die bitter gewonnenen Erkenntnisse für die Gegenwart und Zukunft nutzen, damit so etwas nie wieder passiert."

 

Das Geschehene kann nicht ungeschehen gemacht werden

„Ich spreche zu Ihnen als Mensch, der tief bewegt ist von den Berichten über die einzelnen Schicksale" äußerte auch die Provinzoberin der Dernbacher Schwestern, Sr. M. Simone Weber, deren Orden in den Nachkriegsjahren wieder die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Vincenzstift übernommen hatte. „Ich bin betroffen von dem Leid, das Kinder erfahren haben. Es tut mir sehr leid, und ich bedauere das, was geschehen ist, von ganzem Herzen. Es tut mir leid, wenn ich mir vorstelle, wie unglücklich die betroffenen Kinder und Jugendlichen gewesen sein müssen. Es schmerzt, weil ich weiß, dass viele von ihnen noch heute unter ihrem Schicksal und dem, was sie erduldeten, leiden. Es tut mir leid, dass ihnen nicht zugehört wurde. Zu lange hat ihnen niemand Gehör geschenkt. Auch wir nicht. Und dabei waren wir doch die Erziehungsberechtigten, standen an Eltern statt, und hätten hören können und müssen."

 

Deshalb sei sie froh, dass die Studie möglich wurde. „Sie hilft uns, uns intensiv mit diesen Fragen, den einzelnen Schicksalen und der damit verwobenen Schuld auseinander zu setzen. Es ist nicht leicht, wenn wir in der eigenen Gemeinschaft mit einer solchen Vergangenheit konfrontiert werden. Das trifft das Innerste eines Ordens." Ihre Gemeinschaft stelle hohe Ansprüche an Betreuung, Erziehung und Bildung. Nun müsse sie lesen, dass Menschen von schlimmen Erfahrungen berichteten. „Was sie erlebten widerspricht total dem, was unser Anspruch ist, zu dem wir uns verpflichtet haben. Einzelne sind ihrer Verantwortung als Christen, als Ordenschristen, nicht gerecht geworden. Das bewegt mich zutiefst."

 

Besonders schlimm und schwer sei für sie jedoch: „Wir können das, was passiert ist, nicht ungeschehen machen." Für sie sei wichtig, sich mit diesem Thema innerhalb ihrer Gemeinschaft auseinanderzusetzen. Ein Erinnerungstag, an dem die Erfahrungen der ehemaligen Heimkinder im Mittelpunkt standen, sei Hilfe gewesen, sich der Verantwortung jeder einzelnen erneut klarer bewusst zu werden und der Verantwortung für die ihnen anvertrauten Menschen. „Denn nur wenn wir nicht verdrängen, wenn wir uns dem stellen, was passiert ist, was erfahren wurde, werden wir mit erhöhter Achtsamkeit unsere heutigen Aufgaben in der Betreuung von Menschen erfüllen können, und am ehesten verhindern, dass so etwas je wieder passiert. Denn das alles passt nicht mit dem Selbstverständnis einer Ordensschwester überein, insbesondere nicht, wenn man bedenkt, dass es auch damals bereits ausdrückliche Anweisungen gab, die ein solches Vorgehen strikt untersagten. Es drängt mich, mich stellvertretend für Schwestern, die sich in der beschriebenen Weise schuldig gemacht haben, zu entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich das Geschehene nicht ungeschehen machen kann", schloss die Provinzloberin.

 

Aus dem dunklen Kapitel der eigenen Geschichte lernen

Mit größtem Bedauern bestätigte auch der Vertreter der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, Provinzialvikar Pater Reinhard Gesing, dass es in ihrer damaligen Niederlassung Marienhausen Fälle von sexueller Gewalt und körperlicher sowie seelischer Misshandlung von Kindern und Jugendlichen gegeben habe. „Die von den Ehemaligen des Jugendheims Marienhausen angezeigten Vorfälle und Vergehen sind damals wie heute mit nichts zu rechtfertigen. Die Salesianer Don Boscos wissen sich durch diese Anschuldigungen zutiefst betroffen und beschämt. Im Namen der ganzen Ordensgemeinschaft bittet Provinzial P. Josef Grünner alle Opfer von Missbrauch und Misshandlung um Verzeihung für das erlittene Unrecht."

 

Zur Bearbeitung und Klärung von Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und der pädagogischen Misshandlung habe die Deutsche Provinz der Salesianer Don Boscos eine Kommission von internen und externen Mitgliedern und Experten gebildet, die sich jedes einzelnen Vorwurfs annehme. Den Vorwürfen werde stets nachgegangen und sie würden intensiv geprüft, soweit das nach so langer Zeit noch möglich sei. In allen Fällen, in denen von Ehemaligen des Jugendheims Marienhausen „Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde" beantragt worden seien, habe die Ordensgemeinschaft die Empfehlungen der Zentralen Koordinierungsstelle der Deutschen Bischofskonferenz umgesetzt.

 

„Wo es möglich und gewünscht ist, bieten die Salesianer Don Boscos den Ehemaligen, die sich gemeldet haben, die Möglichkeit zu einer persönlichen Begegnung mit einem Mitglied unserer Arbeitsgruppe an und unterstützen sie bei der Aufarbeitung ihrer leidvollen Erfahrungen", so Pater Gesing. In zwei Fällen sei es auch zu persönlichen Gesprächen mit den ehemaligen Erziehern gekommen, die für beide Seiten eine positive Erfahrung gewesen seien. „Wenn dies gewünscht wurde, haben wir die Opfer bei der Kontaktaufnahme mit anderen beteiligten Institutionen oder mit helfenden Institutionen unterstützt, insbesondere den Beratungsstellen, die im Zusammenhang mit dem Heimkinderfonds eingerichtet wurden."

 

„Jede Form von körperlicher, psychischer oder sexueller Gewalt gegenüber den schutzbefohlenen Kindern und Jugendlichen stellt einen Verstoß gegen deren Würde dar. Deshalb sind es die Salesianer Don Boscos vor allem den Opfern und den ihnen heute anvertrauten jungen Menschen, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und nicht zuletzt sich selbst und ihrer Glaubwürdigkeit schuldig, sich dem dunklen Kapitel ihrer Geschichte zu stellen, es aufzuarbeiten und daraus zu lernen." Daher habe der Orden auch das vom Vincenzstift initiierte Projekt zur Erforschung der Geschichte der Heimerziehung im Jugendheim Marienhausen von 1945 bis 1970 von Anfang an begrüßt und unterstützt. „Die Salesianer Don Boscos sind dem Vincenzstift dankbar dafür, dass es in die Aufarbeitung der eigenen Geschichte auch die Aufarbeitung der Geschichte des Jugendheims Marienhausen einbezogen hat. Dem Projektverantwortlichen Prof. Dr. Wilhelm Damberg und ganz besonders dem ausführenden Dr. Bernhard Frings gilt ein besonderer Dank für die sorgfältige Forschungsarbeit und die differenzierte Darstellung der Ergebnisse. Die Studie ist eine wichtige Hilfe zur Aufarbeitung der zu Tage getretenen dunklen Seiten unserer Geschichte. Wir als Ordensgemeinschaft sind fest entschlossen, aus den Fehlern der Vergangenheit für die Gegenwart und die Zukunft zu lernen, zum Wohle der uns heute anvertrauten Kinder und Jugendlichen."

Zusammenfassung der Studie