Telefon-Hotline für die Zeit nach 1970

Am 15. September 2013 stellte Dr. Bernhard Frings die Ergebnisse der Heimkinderstudie vor. Diese Studie erläutert die Lebensumstände und berichtet über Gewalt- und Missbrauchsvorfälle im Sankt Vincenzstift Aulhausen und im Kinder- und Jugendheim Marienhausen in der Zeit von 1945 bis 1970. Mit der Vorstellung endete zumindest die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Zeit.

 

Im Sankt Vincenzstift werden weiterhin Beratungsgespräche mit Betroffenen geführt und weiterführende Hilfen vermittelt. Auch stehen hier weiterhin Ansprechpartner für ehemalige Heimkinder zur Verfügung, die über ihre Erlebnisse vor 1970 berichten möchten.

 

Die Zeit nach 1970 blieb bisher noch weitgehend unbeleuchtet, was Vorkommnisse im Zusammenhang mit Gewalt betrifft. Jedoch wurden bei der Vorstellung der Heimkinderstudie auch Vorwürfe geäußert, die die Zeit nach 1970 betreffen.

Aus diesem Grund hat sich das Sankt Vincenzstift entschlossen vom 28.10.2013 bis zum 28.01.2014 eine telefonische Erhebung zu der Zeit ab 1970 durchzuführen. Sie bietet die Möglichkeit, anonym über Gewalt und Mißbrauch im Sankt Vincenzstift und der Jugendhilfe Marienhausen zu berichten. Ziel soll es sein, einen ersten Überblick über mögliche Gewalt in neuerer Zeit zu erhalten und zu erfassen, was über die bisherige Studie hinausgeht.

 

Es ist derzeit jedoch nicht geplant, eine neue Studie in Auftrag zu geben.

 

Die Erhebung wird von Professorin Dr. Annerose Siebert von der Hochschule Ravensburg-Weingarten geleitet.

 

Personen, die nach 1970 im Sankt Vincenzstift oder in der Jugendhilfe Marienhausen Vorfälle im Zusammenhang mit Gewalt in jeglicher Form (körperliche, seelische/psychische, sexuelle Gewalt, Erpressung, Vernachlässigung usw.) erlebt haben oder solche Vorfälle beobachten konnten, werden gebeten sich telefonisch zu melden und haben die Möglichkeit, anonym zu berichten.

Ihr Anliegen wird schriftlich aufgenommen. Es ist jedoch nicht möglich, im Rahmen dieses Telefonates eine Beratung anzubieten.

 

Sollten Sie Beratung oder psychosoziale Betreuung benötigen, kann Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner am Telefon eine Ansprechpartnerin/einen Ansprechpartner für eine Beratung nennen.

 

Die Telefonnummer: 06722 / 90 14 04 (zum Festnetztarif)

 

Die Telefonhotline ist außerhalb des Sankt Vincenzstifts angesiedelt. Ihre Anonymität wird gewährleistet.

 

Sie erreichen die Hotline vom 28. Oktober 2013 bis 28. Januar 2014 zu folgenden Zeiten:

Montag:            8 bis 11 Uhr                (3 Stunden)

Dienstag:        18 bis 21 Uhr                (3 Stunden)

Mittwoch:        17 bis 20 Uhr                (3 Stunden)

Sonntag:         10 bis 13 Uhr                (3 Stunden)

 

Die Hotline ist nicht besetzt am Dienstag, 24.12.2013 und Dienstag, 31.12.2013.

 

Zu den angegebenen Zeiten ist das Telefon mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter oder einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin besetzt. Sollten Sie lieber mit einem Mann/einer Frau sprechen wollen, äußern sie dies gleich zu Beginn Ihres Anrufes. Es kann dann ein Rückruf vereinbart werden.

 

Sollte die Hotline während der angegebenen Zeiten einmal nicht erreichbar sein, befindet sich Ihr Ansprechpartner gerade in einem Telefonat. Hinterlassen Sie in diesem Fall einfach Ihre Telefonnummer auf dem Anrufbeantworter. Sie werden dann zurückgerufen.

Telefon-Hotline

Die Telefonnummer: 06722 / 90 14 04 (zum Festnetztarif)

Die Telefonhotline ist außerhalb des Sankt Vincenzstifts angesiedelt. Ihre Anonymität wird gewährleistet.

Sie erreichen die Hotline vom 28. Oktober 2013 bis 28. Januar 2014 zu folgenden Zeiten:

Montag:            8 – 11 Uhr              

Dienstag:        18 – 21 Uhr           

Mittwoch:        17 – 20 Uhr            

Sonntag:         10 – 13 Uhr             

Die Hotline ist nicht besetzt am Dienstag, 24.12.2013 und Dienstag, 31.12.2013.